Sabine
das bin ich,

am 16.4.1961 in Dortmund geboren und mit dem Chi-Virus infiziert.
Wie ich auf den "Hund kam":
Im Alter von 10 Jahren bekam ich von meinen Eltern einen Cockerspanielwelpen geschenkt. Axel war mein ein und alles.
Er war der ideale Kinderkumpel und ging mit mir durch dick und dünn. Als Axel im Alter von 12 Jahren wegen Darmkrebs eingeschläfert werden musste, brach für die ganze Familie eine Welt zusammen. Alle waren sich einig: Wir wollen keinen Hund mehr, nicht noch mal den Tod eines Tieres ertragen müssen- und außerdem ist man ohne Hund auch unabhängiger-.

Dieser Vorsatz dauerte 1 1/2 Tage, dann hörten wir von einem 16 Wochen alten Kurzhaardackel, der bereits 4 Besitzer hatte und am Wochenende ins Tierheim sollte.
So zog Strolch bei uns ein. Nun merkten wir erst, wie leicht wir es mit Axel gehabt hatten. Strolch war durch seine schlechten Erfahrungen total verstört und wir brauchten lange Zeit bis er Vertrauen gefasst hatte. Doch dann war er ein toller Hund.

Strolch wurde zwölf Jahre alt, er musste wegen einer schweren Herzerkrankung eingeschläfert werden. Als er elf Jahre alt war kam unser erster Chi ins Haus.

Charlie:- Meine Mutter wollte immer gerne einen kleinen Hund zu Strolch dazuhaben, was mein Vater aber überhaupt nicht wollte, er war der Meinung, ein Hund reicht.
Als meine Mutter dann schwer erkrankte, konnte ich ihn überreden sich mit dem Gedanken an einen Chihuahua anzufreunden. Ich hatte von dieser Rasse gelesen und war überzeugt, dass meine Mutter durch die Anschaffung Ablenkung und Motivation erhalten würde.
Charlie stammt aus einer liebevollen Hobbyzucht aus Schalksmühle, mit seiner Züchterfamilie haben wir heute noch Kontakt, was ich sehr schön finde.
Als Charlie ein Jahr alt war, starb meine Mutter, doch durch ihn hatte sie ein schönes letztes Jahr verbracht.
Strolch, der sehr an meiner Mutter gehangen hat, musste vier Tage nach deren Tod eingeschläfert werden, weil sich sein Zustand drastisch verschlechterte. So zog der zweite Chi bei mir ein.

Benji: Charlie war nicht daran gewöhnt allein zu sein und litt entsetzlich, er wollte nicht mehr spielen und verweigerte das Fressen. Ich hatte grosse Angst , ihn auch noch zu verlieren. Also musste schnellst möglichst ein zweiter Hund her und da ich inzwischen von der Rasse so begeistert war, kam nur ein Chi in Frage. Sämtliche Kontakte wurden aktiviert und durch Charlies Züchter bekamen wir eine Adresse in Castrop-Rauxel-Dingen. Schon am nächsten Tag besuchten wir Benji bei seiner Familie und bei den " Jungs" war es Liebe auf den ersten Blick. Auch hier besteht inzwischen eine langjährige Freundschaft zwischen den Züchtern und uns.
Und wie kam es zum dritten Chi?



Pancho: Inzwischen waren viele Freundschaften mit anderen Chi-Besitzern entstanden und so kam es, dass eine Freundin mich fragte, ob ich bereit wäre Charlie als Deckrüde für ihre Hündin zur Verfügung zu stellen. Besagte Hündin war eine Enkeltochter meines Benjis. Das bedeutete, dass die Welpen Charlie als Vater hatten und Benji war der Ur-Opa. Natürlich sagte ich zu. Es war klar, dass ich aus diesem Wurf einen Welpen nehmen würde und so kam Pancho dazu.
Warum ein vierter Chi?
Skip: Immer wieder schaue ich auf den Züchterseiten nach, einfach um zu schauen wohin der Trend bei der Chihuahuazucht geht. Meinen Wunsch nach einem vierten Chi wollte ich mir erst erfüllen, wenn ich einen Züchter finden würde, der auch Hunde dabei hat, die meiner Größenvorstellung entsprachen. So kam ich auch auf die Internetseite der Familie Dreier. In dieser Zucht wird nachweislich nur mit gesunden Hunden gezüchtet und so schaute ich immer mal wieder auf dieser Site rein. Dann ist es passiert: Ich sah das erste Bild von Skip, da war er gerade ein paar Stunden alt, und ich wusste " das ist mein Hund"!
Man kann auch ohne Chihuahua leben- aber es lohnt sich nicht!